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Junge Menschen mit Krebs erleben eine mehrfache Existenzbedrohung

Pro Jahr erkranken circa 15.000 junge Frauen und Männer im Alter von 18 bis 39 Jahren an Krebs. Dabei werden die jungen Erwachsenen mit weit mehr als den unmittelbaren medizinischen Problemen konfrontiert.

Es entstehen besondere soziale und finanzielle Problemlagen, das Armutsrisiko ist signifikant erhöht. Im Rahmen der 7. Berliner Stiftungswoche diskutierten Mediziner aus dem Bereich der Onkologie, Sozial- und Rehabilitationsmedizin, Politiker aus dem Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages sowie Patientinnen und Patienten unter der Überschrift “Jung, an Krebs erkrankt und von Armut bedroht?“ im ARD-Hauptstadtstudio in Berlin. Darüber hinaus stellte die Deutsche Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs das bundesweit einzigartige “JUNGE KREBSPORTAL” vor.

Junge Menschen mit Krebs erleben eine mehrfache Existenzbedrohung

“Die Krebserkrankung nahm mir die Kontrolle über meine Zukunft”, fasste eine junge Patientin auf der Podiumsdiskussion zum Thema “Jung, an Krebs erkrankt und von Armut bedroht?”der Deutschen Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs Mittwoch (20.4.2016) im ARD-Hauptstadtbüro in Berlin ihre Situation zusammen. “Die diesjährige Stiftungswoche steht unter dem Motto ‘Von der Würde des Menschen’. Warum machen wir mit? Junge Krebspatienten geraten schnell in soziale und finanzielle Schieflagen. Lücken und Härten im Gesundheitssystem, der Abbruch von Ausbildung, Beruf oder Studium – all das kann schnell zu einer tatsächlichen Verarmung führen”, erklärt Prof. Dr. med. Mathias Freund, Kuratoriums-vorsitzender der Deutschen Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs.

Dabei, so Freund, sei Armut nie nur eindimensional. Armut hat existentielle Folgen und kann darüber hinaus aber auch zu sozialer Ausgrenzung führen. “Und wenn wir von Armut sprechen, müssen wir auch von Würde reden”, so Freund weiter.

An der in direkter Nachbarschaft des Bundestages stattfindenden Diskussionsrunde der bundesweit tätigen Stiftung nahmen junge Patientinnen und Patienten, die an Krebs erkrankt sind und mit der Deutschen Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs zusammenarbeiten, sowie Expertinnen und Experten, wie Prof. Dr. med. Mathias Freund, Priv.-Doz. Dr. med. Ulf Seifart, Chefarzt der DRV-Klinik “Sonnenblick” in Marburg, Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat der Stiftung sowie wissenschaftlicher Leiter des Projektes JUNGES KREBSPORTAL der Stiftung und Tino Sorge, MdB, ordentliches Mitglied im Ausschuss Gesundheit des Deutschen Bundestages, Berichterstatter für Gesundheitswirtschaft und Gesundheitsforschung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, teil. Die bekannte Fernsehmoderatorin und Journalistin des Rundfunks Berlin-Brandenburg Britta Elm leitete die Runde. Gemeinsam mit dem Publikum diskutierten deren Teilnehmer über die Verbesserung der Situation von Krebspatientinnen und -patienten dieser speziellen Alterskohorte und zeigten konkrete Lösungsansätze auf.

“Erkrankte sollten sich zunächst ausschließlich ihrer Heilung widmen können und sich nicht Gedanken über soziale und berufliche Stigmatisierung oder wirtschaftliche Schwierigkeiten machen müssen. Dies bedingt verstärkt auch psychoonkologische Betreuungsangebote sowie Unterstützungshilfen, z.B. in berufs-, kranken- und renten-rechtlichen Fragen”, sagt der Bundestagsabgeordnete Sorge und ergänzt: “Gleichzeitig müssen Forschungsanstrengungen, aber auch unsere sozialen Sicherungs- und Informationssysteme, junge Krebserkrankte stärker in den Fokus rücken. Über die psychischen und physischen Belastungen hinaus, stellt eine Krebserkrankung junge Patienten gerade im Hinblick auf die familiäre und berufliche Lebensplanung vor zusätzliche Herausforderungen. Wir brauchen neben einer offensiveren öffentlichen Debatte umfassendere Unterstützungsangebote für diese Patientengruppe.”

Die Diagnose Krebs bedeutet für junge Menschen eine mehrfache existenzielle Bedrohung – nicht nur gesundheitlich, sondern auch finanziell und sozial. Die Auswirkungen der durch die Krebserkrankung erzwungenen Unterbrechung von Ausbildung oder Studium spielen eine sehr große Rolle. Das Bedürfnis, nach der Erkrankung in den Arbeitsmarkt zurückzukehren oder überhaupt erst aufgenommen zu werden, ist immens.

“Wenn man vorher nicht schon ausgebildet war oder gearbeitet hat und damit mindestens zwei Jahre in die Rentenversicherung einzahlte, ist man ziemlich ‘aufgeschmissen’. Und der Weg zurück zu den Eltern fällt vielen schwer – wenn er überhaupt möglich ist. Sollte man vor dem Studium schon in die Rente eingezahlt haben, scheuen sich viele, diese zu beantragen, da bei einem positiven Krankheitsverlauf die Rückkehr in den Arbeitsmarkt deutlich schwieriger ist”, betont ein junger Patient aus eigener Erfahrung.

In der Podiumsdiskussion wurde auch das bundesweit einzigartige JUNGE KREBSPORTAL der Stiftung, das im November 2015 eröffnet wurde, präsentiert. Sozialmedizinerinnen und -mediziner bieten den jungen Betroffenen im Online-Chat, telefonisch oder im persönlichen Gespräch schnelle, unkomplizierte, kompetente und kostenlose Antworten auf Fragen aus ihrem privaten und beruflichen Alltag im Umfeld der Krebserkrankung. “Zu den Problemen und besonderen Bedürfnissen von jungen Erwachsenen mit Krebs gibt es in Deutschland viel zu wenig systematische Untersuchungen. Daher wird die Stiftung hier Pionierarbeit leisten, die Forschung in diesem Bereich fördern und so die überfälligen gesundheitspolitischen Debatten anstoßen. Wir werden konkrete Forderungen aufstellen und so dazu beitragen, bestehende Versorgungslücken zu schließen”, erklärt Freund.

Die Deutsche Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs ist im Juli 2014 von der DGHO – Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie e.V. gegründet worden. Ihre Arbeit ist als gemeinnützig anerkannt und wird ausschließlich aus Spenden finanziert. Junge krebskranke Erwachsene benötigen eine spezielle medizinische Behandlung und Versorgung. Die Stiftung setzt sich für die Verbesserung der Therapiemöglichkeiten und der Nachsorge junger Krebspatientinnen und -patienten ein und ist gleichzeitig Ansprechpartner für Patienten, Angehörige, Wissenschaftler, Unterstützer und die Öffentlichkeit.

Quelle: Deutschen Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs

Spendenkonto:
Postbank, IBAN: DE57 1001 0010 0834 2261 04
BIC: PBNKDEFF

DKK 2016: Der informierte Patient – Individuell beraten, gemeinsam entscheiden

Die Patientenorientierung stärken: Das fordern Experten im Rahmen des Nationalen Krebsplans des Bundesministeriums für Gesundheit als ein wichtiges Handlungsfeld. Ziel dabei ist es, Krebspatienten und ihre individuellen Bedürfnisse in wichtige medizinische Entscheidungen einzubinden. „Die Basis dafür ist ein gutes und für Patienten und Angehörige verständliches Informationsangebot“, erklärte Gerd Nettekoven, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krebshilfe, heute in einer Pressekonferenz auf dem Deutschen Krebskongress 2016 in Berlin.
Nationaler Krebsplan

Broschüre als download beim Bundesgesundheitsministerium: “Nationaler Krebsplan” :

Um Betroffene in Deutschland bestmöglich zu unterstützen, hat die Deutsche Krebshilfe ihren telefonischen Beratungsdienst modernisiert. Seit Oktober 2014 können Ratsuchende die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des INFONETZ KREBS kontaktieren. Die kostenfreie Beratung beruht dabei auf einer Datenbank nach aktuellem Stand der Medizin und Wissenschaft, die in Zusammenarbeit mit der Deutschen Krebsgesellschaft entwickelt wurde. „Im vergangenen Jahr haben die Beraterinnen und Berater des INFONETZ KREBS insgesamt rund 10.000 Gespräche geführt und schriftliche Anfragen beantwortet. Eine Zahl, die uns den großen Informationsbedarf nochmal eindrucksvoll bestätigt und uns außerdem zeigt, welch großes Vertrauen Betroffene in Deutschland dem INFONETZ KREBS entgegenbringen“, so Nettekoven.

Für viele Betroffene ist das Internet häufig das erste Recherchemittel. Es hält jedoch eine wahre Flut an Informationen bereit, und nur schwer lässt sich zwischen seriösen und interessengesteuerten Aussagen unterscheiden. „Schon auf der ersten Seite der Suchmaschine tauchen außerdem alle Reiz- und Schreckenswörter auf“, beschreibt Andrea Hahne, Vorstandsvorsitzende vom BRCA-Netzwerk – Hilfe bei Familiärem Brust- und Eierstockkrebs, die Situation aus der Sicht einer Betroffenen. Als kompetente Ansprechpartner nennt sie in diesem Zusammenhang auch die Krebsselbsthilfe-Organisationen, die bei der Beratung auf eigene Erfahrungen zurückgreifen und damit authentisch berichten können.

Für die behandelnden Ärzte auf der anderen Seite besteht eine besondere Herausforderung darin, statistische Zusammenhänge zu erfassen und ihren Patienten zu vermitteln. Aussagen wie „Die relative Überlebensrate liegt bei 57 %“ oder „Die Rezidivwahrscheinlichkeit beträgt 12 %“ können Patienten nur schwer einordnen. Selbst für Ärzte sind statistische Angaben mitunter schwer abzuwägen. „Mangelndes Verständnis für Statistik kann aber leicht zu falschen Entscheidungen führen“, erklärte Professor Dr. Gerd Gigerenzer, Direktor des Harding Zentrums für Risikokompetenz und des Forschungsbereichs Adaptives Verhalten und Kognition am Berliner Max-Planck-Institut für Bildungsforschung. Eine fundierte statistische Ausbildung von Medizinstudenten und bereits praktizierenden Ärzten sei daher dringend erforderlich.

Zu wenig Zeit für den einzelnen Patienten auf Seiten der Ärzte und der Pflege, häufig wechselnde Behandler und mangelnde Teamkommunikation behindern aktuell den Prozess des gemeinsamen Entscheidens. Dies stellte Dr. Isabelle Scholl vom Institut und Poliklinik für Medizinische Psychologie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf in einer Studie fest. „Nur selten werden Therapieentscheidungen heute gemeinsam von Arzt und Patient getroffen“, erklärte Scholl. Um dieses Problem anzugehen, hat sie ein Programm entwickelt, das helfen soll, die gemeinsame Entscheidungsfindung in den medizinischen Alltag zu integrieren.

Krebs ist eine Erkrankung, die überwiegend im höheren Alter auftritt. Ältere Patienten haben oft eine Vielzahl von Gesundheitsproblemen und Funktionseinschränkungen, die eine entsprechende Unterstützung notwendig machen. „Die ohnehin schwierige Aufklärung eines Patienten über Diagnose und Therapieoptionen bei einer Krebserkrankung wird oft zusätzlich durch kognitive Einschränkungen des Patienten und die Notwendigkeit der Aufklärung von Angehörigen erschwert“, erklärte Prof. Dr. Elisabeth Steinhagen-Thiessen, Geriaterin an der Charité – Universitätsmedizin Berlin. „Wir brauchen eine vertrauensvolle fächerübergreifende Zusammenarbeit der Onkologie, Palliativmedizin und Geriatrie, um die Herausforderungen bei älteren onkologischen Patienten zu meistern und optimal behandeln zu können.“

Quelle: Deutscher Krebskongress 2016 – Veranstalter: Stiftung Deutsche Krebshilfe / Deutsche Krebsgesellschaft e.V.

Mehr Impfen! – Der Krebsprävention eine Chance geben:

Nobelpreisträger Harald zur Hausen ruft anlässlich des diesjährigen Weltkrebstages dazu auf, die Impfung gegen krebserregende humane Papillomviren (HPV) intensiver zu nutzen.

Harald zur HAusen

Prof. Dr. Harald zur Hausen, erhielt 2008 den Nobelpreis f. Medizin für seine Arbeit zu HPV Viren.
Bereits 1976 publizierte er die Hypothese, dass humane Papillomviren (Warzenviren) eine Rolle bei der Entstehung von Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom) spielten. Aus dem Verdacht wurde bald experimentell untermauerte wissenschaftliche Gewissheit. Anfang der 1980er Jahre konnte er mit seiner Arbeitsgruppe erstmals die Typen HPV 16 und HPV 18 des humanen Papillomvirus aus an Gebärmutterhalskrebs erkranktem Gewebe isolieren. Die Entdeckung des Auslösers der bei Frauen dritthäufigsten Krebserkrankung eröffnete völlig neue Perspektiven der Vorbeugung und Behandlung und führte letztlich zur Entwicklung von HPV-Impfstoffen, die seit 2006 verfügbar sind. (Quelle: WIKIPEDIA)

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“We can. I can.” – das Motto des Weltkrebstags am 4. Februar erinnert daran:

Jeder kann dazu beitragen, sein persönliches Krebsrisiko zu senken, etwa

- durch einen gesunden Lebensstil und

- durch die Teilnahme an Früherkennungsuntersuchungen.

- Eine weitere Möglichkeit, sich vor Krebs zu schützen, ist die Impfung gegen krebserregende humane Papillomviren (HPV). In Deutschland wird die HPV-Impfung für Mädchen im Alter zwischen 9 und 14 Jahren empfohlen. Der kürzlich erschienene Impfreport des Robert Koch-Instituts zeigt jedoch, dass hierzulande gerade mal 29 Prozent der 15-jährigen Mädchen den vollen Impfschutz haben.

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Herr zur Hausen, in Deutschland ist nur etwa ein Drittel der Mädchen gegen HPV geimpft. Woran könnte das liegen?
Zur Hausen: Ein sehr trauriges Ergebnis! Die Hauptursache dafür ist sicherlich, dass Ärzte, medizinisches Personal und Gesundheitspolitiker, aber auch die Kinder und ihre Lehrer und Eltern nicht genügend über die sehr hohe Wirksamkeit und Sicherheit der HPV-Impfung informiert sind. So beobachten wir bei den Geimpften einen nahezu hundertprozentigen Schutz vor Infektion mit HPV 16 und 18, den häufigsten Krebserregern unter den Papillomviren. Bei anderen Impfungen, etwa gegen Hepatitisviren, kommt es dagegen in etwa fünf Prozent der Fälle zu Impfversagern.
Auf der anderen Seite ist die Impfung sehr sicher: Es ist nur eine Nebenwirkung auf etwa eine Million Impfdosen dokumentiert. Und dabei handelt es sich meist nicht um bedrohliche Symptome.

Gibt es bereits Zahlen zum Rückgang von Gebärmutterhalskrebs?
Zur Hausen: Weil es nach einer HPV-Infektion schätzungsweise 15 bis 30 Jahre dauert, bis eine Krebserkrankung festgestellt wird, ist es derzeit noch zu früh für statistisch gesicherte Aussagen zum Rückgang von Gebärmutterhalskrebs unter den Geimpften. Aber der signifikante Rückgang von Krebsvorstufen, aus denen mit einer hohen Wahrscheinlichkeit Krebs entsteht, spricht eine deutliche Sprache.

Sie sind ein Wegbereiter der HPV-Impfung. Wie ist es für sie persönlich, wenn Sie von den niedrigen Impfquoten hierzulande lesen?
Zur Hausen: Ich muss wirklich sagen, das ärgert mich. Was mich noch mehr ärgert als die Verweigerung der Impfung durch Eltern und Kinder, ist die immer wieder beobachtete Ignoranz einiger Mediziner, die sich nicht hinreichend informiert haben. Man muss mal ganz dramatisch darauf hinweisen, was es bedeutet, die Impfung auszulassen: Heute erkranken etwa 6000 Frauen an Gebärmutterhalskrebs und ungefähr 2500 von ihnen sterben daran. Man kann also eine einfache Rechnung anstellen, wie es sich später auswirkt, wenn über die Hälfte der Mädchen nicht geimpft sind.

Wie könnte man den Impfschutz in Deutschland verbessern?
Zur Hausen: Neben einer kontinuierlichen Aufklärung halte ich Impfprogramme in Schulen für sinnvoll. Das machen uns beispielsweise die Briten und Australier vor, dort erreichen die Impfraten über 80 Prozent. Gerade wurde in Hessen ein Modellversuch gestartet, um zu erproben, ob das auch eine Option für Deutschland ist.
Am meisten könnten wir meiner Meinung nach erreichen, wenn auch bei uns die Jungs geimpft würden. Das ist eine geradezu zwingende Forderung, denn in nahezu allen Kulturen haben die jungen Männer mehr Sexualpartner als Frauen der gleichen Altersgruppe und sind damit die wichtigsten Verbreiter der Infektion. Ganz plakativ gesagt: Würden wir nur die Jungs impfen, würden wir wahrscheinlich mehr Fälle von Gebärmutterhalskrebs verhüten als mit der ausschließlichen Impfung der Mädchen!

Gibt es auch gute Nachrichten?
Zur Hausen: Mit den heutigen Impfstoffen gegen HPV16 und 18 lässt sich das Auftreten von Gebärmutterhalskrebs voraussichtlich um 70 Prozent reduzieren, wahrscheinlich sogar um 80 Prozent wegen der Kreuzimmunität. Ein Impfstoff, der gegen neun verschiedene krebserregende HPV-Typen gerichtet ist, wird derzeit klinisch erprobt und könnte vermutlich gegen mehr als 90 Prozent der Krebsfälle schützen. Ein anderes Unternehmen entwickelt sogar einen Impfstoff, der eine Komponente der Virushülle beinhaltet, die in fast allen HPV-Typen vorkommt und damit neben dem Krebsschutz auch Schutz vor vielerlei Warzen verspricht.

Quelle: Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ), Heidelberg

Kopf-Hals-Mundkrebs – Neues Selbsthilfenetzwerk gegründet

Jährlich erkranken nach Angaben des Robert Koch Institutes mehr als 18.000 Menschen an Tumoren im Kopf-Halsbereich. Für die Patienten ergeben sich, oftmals als Folge der Erkrankung sowie der Therapie, besonders Probleme beim Sprechen und Schlucken. Ferner wird durch notwendige chirurgische Eingriffe, häufig auch das Erscheinungsbild im Kopf-Halsbereich und im Gesichtsfeld erheblich beeinträchtigt.

Kopf Hals Mundkrebs-Netzwerk gegründet

Gründer des neuen Selbsthilfenetzwerkes Kopf-Hals-Mundkrebs (von links nach rechts) Michael Ley, Gesine Maretzky, Christine Hauf, Henrike Korn, Waltraud Manthey, Martin Manthey, Doris Frensel, Karin Kastrati, Werner Kubitza

 

Auch die Spätfolgen einer Strahlen- und Chemotherapie sind schwierig zu bewältigen (verminderte Speichelproduktion, Nekrosen, Fatigue). Für Angehörige stellen sich häufig besondere psychische Probleme hinsichtlich des Umgangs mit belastenden Emotionen im Rahmen der Begleitung des Erkrankten oder in der Pflegesituation.

Um bundesweit eine bessere Vernetzung bereits vorhandener Selbsthilfegruppen zu ermöglichen und eine bessere Anlaufstelle für Betoffene und Angehörige zu etablieren wurde nun das Selbsthilfenetzwerk Kopf-Hals-Mundkrebs gegründet. Vorsitzender wurde Werner Kubitza (Salzgitter) seine Stellvertreterin wurde Doris Frensel (Magdeburg) und als Kassiererin Henrike Korn (Berlin) gewählt.

Bereits jetzt gibt es Selbsthilfegruppen in Berlin, Frankfurt, Koblenz und Hamburg. Auch der bundesweit ausgerichtete Verein für Gesichtsversehrte TULPE e.V. hat Betroffene organisiert, ebenso die Kopf-Hals-Tumorstiftung. Diese bereits vorhandenen Aktivitäten sollen vernetzt und in Zusammenarbeit mit den medizinischen Fachgesellschaften für HNO-Heilkunde, Mund-Kiefer und Gesichtschirurgie, Hämatologie/Inneres, Zahnheilkunde und Radiologie ausgebaut werden.

Auch die sich immer zahlreicher etablierenden Kopf-Hals-Tumorzentren, werden aus Sicht des Netzwerkes, wichtige Ansprechpartner sein. Vorangiges Ziel ist es, in jedem Bundesland zunächst mit einem Stützpunkt vertreten zu sein, um eine Anlaufstelle „vor Ort“ für Patienten und Angehörige zu bieten. Daraus sollen dann Landesvereinigungen gebildet werden. Hierbei hofft das neue Selbsthilfenetzwerk auf die finanzielle Unterstützung durch die Gesetzlichen Kranken- und Rentenversicherung. Eine Beteiligung der Pharmaindustrie wird ausgeschlossen.

Die nun mehr erfolgte Gründung des Netzwerkes wurde Dank einer Finanzhilfe der Deutschen Krebshilfe ermöglicht.

Quelle: W. Kubitza, Salzgitter, Selbsthilfenetzwerk Kopf-Hals-Mundkrebs

Patientenbroschüre zum Thema “Schwarzer Hautkrebs” – Malignes Melanom

Die Diagnose „Schwarzer Hautkrebs“ (auch: malignes Melanom) ist für Betroffene zunächst ein Schock. Das Leben sowohl der Patienten als auch der Angehörigen verändert sich auf einen Schlag. Um Sicherheit im Umgang mit der Krebserkrankung und der Behandlung zu gewinnen, ist es vor allem wichtig, dass sich Patienten aktiv damit auseinander setzen und gut informieren.

Bei unseren Recherchen über neue Patientenbroschüren sind wir auf die Internetseite des Pharmaunternehmens Bristol- Myers Squibb gestossen, die Melanom-Patienten und ihre Angehörigen auf der Website www.melanom-wissen.de eine aktuelle Broschüre zur Verfügung stellt.Bild_BMS_Broschuere_malignes Melanom.

Sie informiert über die Erkrankung, Diagnose und Therapie des malignen Melanoms sowie über die Nachsorge und psychoonkologische Betreuung. Darüber hinaus bietet sie hilfreiche Tipps und eine Übersicht anerkannter Informationsquellen.

Vorsorge und Früherkennung sind wichtig

Eine weitere Broschüre fasst Wissenswertes zur Vorsorge und Früherkennung von schwarzem Hautkrebs zusammen. Neben den verschiedenen Hauttypen und den Risikofaktoren für die Entstehung eines Melanoms wird dabei das professionelle Hautkrebs-Screening erläutert und eine Anleitung zur regelmäßigen Selbstuntersuchung der Haut gegeben. Zudem enthält die Broschüre Tipps zum Sonnenschutz und geht auf die Besonderheiten sensibler Kinderhaut ein.

Quelle: BMS Bristol-Myers Squibb – Webseite: www.melanom-wissen.de

Resilienz – hilfreiche Strategie in Krisenzeiten

Resilienz - Sich durchkämpfen trotz Schwierigkeiten

Als Helga B. von ihrer Diagnose erfuhr, fiel sie sprichwörtlich aus allen Wolken. Es war wie der Psychologe Gerdes es so trefflich beschrieb der „Sturz aus der normalen Wirklichkeit“[1]. Mit ihren 58 Jahren stand Helga vor der Frage was künftig werden sollte?! Ihre Familie, ihr Mann, ihre Kinder und ihre Enkel brauchten sie, in ihrem verantwortungsvollen Fulltime-Job konnte sie nicht fehlen und eine pflegebedürftige Mutter hatte sie auch noch zu versorgen. Nachdem Helga alle ersten medizinisch notwendigen Schritte gegangen war, der Krebs hatte zum Glück keine Metastasen gebildet, erinnerte sie sich an eine Geschichte, die sie ihren Enkelkindern einmal vorgelesen hatte und auch an ein Motto des argentinischen Psychoanalytikers Jorge Bucay: „Kindern erzählt man eine Geschichte, damit sie einschlafen, Erwachsenen damit sie aufwachen.“[2]

Es war die Erzählung von der Feldmaus Frederick, aus einem Kinderbuch von Leo Lionni[3], an die sie mit Freude zurückdachte. Der kleine Frederick sammelt während der Erntezeit nicht so wie seine Kolleginnen und Kollegen Nahrungsmittel für den Winter, sondern er hortet Sonnenstrahlen, Farben und Worte. Diese zunächst einmal erstaunlichen Dinge bringt er zum Einsatz als die gesammelten Vorräte der Mäusegemeinschaft fast aufgebraucht sind, um so den trüben kalten Winter zu überstehen – damit überlebten sie. – Im übertragenen Sinne und psychologisch betrachtet, kann man behaupten, dass Frederick genau das praktiziert und vorlebt, was in Krisenzeiten überlebensnotwendig ist: nämlich ein hochgradig resilientes Verhalten.

Resilienz

Was ist nun Resilienz? Zunächst einmal ist dieser Begriff aus der Naturwissenschaft entliehen. Er beschreibt wie ein Material in der Lage ist, nach Einwirkung darauf wieder seine ursprüngliche Form zurück zu kommen. Laufen Sie zum Beispiel über eine Wiese, werden sich die Grashalme danach wieder aufrichten und selbst wenn sie nach starkem Schneefall plattgedrückt werden, haben die Halme das Bestreben, wieder nach oben zu gelangen.

In der Psychologie ist mit Resilienz (von lat. resilire ‚zurückspringen‘ ‚abprallen‘) ist die Fähigkeit gemeint, durch Rückgriff auf persönliche und sozial vermittelte Ressourcen, Krisen bewältigen zu können und diese Krisen ggf. sogar als Anlass für neue Entwicklungen nutzen zu können. Es handelt sich dabei um eine Form der psychischen Widerstandsfähigkeit. Darüber hinaus ist ein resilienter Mensch nicht nur befähigt schwierige Situationen auszuhalten, sondern ihr sogar etwas entgegensetzen zu können.

Welche Ressourcen/Faktoren sind für die Bildung von Resilienz nötig und welche Strategien können dabei hilfreich sein? Diese Frage ist insofern sehr wichtig, da Resilienz sehr eng an den Erhalt und die Wiedererlangung von Gesundheit gekoppelt ist. Dabei zählen Halt, bzw. Stabilität, Schutz, Orientierung und Perspektive zu den wichtigsten Kraftquellen und zugleich Stützpfeilern.

  1. 1.      Faktor – Soziale Bindungen

Fragt man Menschen, was ihnen in einer problematischen Situation am meisten geholfen hat, so nennen sie meist als Erstes soziale Bindungen – Familie, Freunde, Menschen die ihnen die Seele stärken, ihnen nahestehen und sie liebevoll unterstützen. Denn eine starke Seele/Psyche lässt sich vor allem durch Vertrauen, Verlässlichkeit, Geborgenheit, Halt, und nicht zuletzt natürlich auch durch Trost, Hoffnung und Zuversicht aufbauen. Wer eine „starke Schulter zum Anlehnen“ hat, trägt seine Lasten leichter.

  1. 2.      Faktor – Selbstwirksamkeit

Bei der Bewältigung von Situationen und beim Erreichen von Zielen bildet der Glaube an sich selbst ein weiteres wichtiges Fundament. Das Motto „Yes, we can!“ hat nicht nur einem Politiker geholfen, Präsident der Vereinigten Staaten werden zu können. „Ja, ich schaffe es!“ – damit ist die Erwartung und vor allem auch die eigene Überzeugung verbunden, ein Problem meistern zu können. Diese persönliche Einstellung ist sozusagen ein Eigenbeitrag zu anstehenden, möglicherweise nötigen Veränderungen. Er gibt einem das Gefühl aktiv sein, sich einbringen und mitwirken zu können. Hier kann der Grundstein für eine individuelle Bewältigungsstrategie gelegt werden.

  1. 3.      Faktor – Achtsamkeit

Mit Achtsamkeit bezeichnet man das Bewusstsein auf eigene Bedürfnisse achten und diese geltend machen zu können. Das heißt auch, sich Zeit für sich selber zu nehmen, bewusst zu handeln und zu genießen. Es ist ein aufmerksames Beobachten und Erspüren für das was man braucht und was man wohlmöglich auch nicht benötigt, oder möchte. Zu letzterem gehört sicher auch dazu, NEIN-Sagen zu können. Für viele erkrankte Menschen war es dabei auch wichtig Stressfaktoren zu reduzieren, sich schlichtweg von Zeit- und Nervenräubern zu verabschieden, denn die menschliche Energie ist nicht unerschöpflich.[4]

  1. 4.      Faktor Spiritualität

Nach dem Glauben an sich selbst, hat jeder Mensch auch noch andere Elemente die ihn tragen. Sie sind seine persönlichen Schutzschilde. Nicht umsonst heißt es so oft „der Glaube versetzt Berge“. Damit muss nicht nur Religiosität, sondern es kann damit jede Form von Spiritualität gemeint sein. Wie eine Art Leuchtturm können Gebete, Rituale helfen den Weg zu finden, zur Ruhe zu kommen und die Furcht zu verlieren. Spiritualität kann aber auch dazu beitragen, denn Sinn seines Lebens zu entdecken und zu spüren, denn jeder von uns hat etwas für das er lebt![5]

  1. 5.      Faktor Persönlichkeit

Natürlich spielt auch das jeweilige Temperament eines Menschen eine große Rolle bei der Krankheitsverarbeitung. Durchsetzungsvermögen, Flexibilität, Ausdauer und Optimismus sind wichtige Begleiter auf dem Weg zur Gesundung. Ganz nach der Devise von Frank Sinatra „I dit it my way“, entwickeln Patienten mit ihren Talenten, Fähigkeiten, Interessen und Hobbies ganz eigene Wege mit allen Dingen auch fertig zu werden. Die drei Grundbausteine der Resilienz nach Brigid Daniel[6]:

Ich HABE

Ich BIN

Ich KANN

im Sinne von:

Ich HABE Menschen, die mich gern haben und mir helfen.

Ich BIN eine liebenswerte Person und respektvoll mir und anderen gegenüber.

Ich KANN Wege finden, Probleme zu lösen und mich selbst zu steuern

sind zusammengefasst die Formel, mit der Erkrankte viel Hoffnung schöpfen können. Sich selber gut zu kennen macht stark!!!!

 

Zusammenfassung:

10 Wege zur Resilienz

Quelle: „Road to Resilience“ (http://www.apa.org/helpcenter/road-resilience.aspx),

Ch. Berndt „Resilienz – Geheimnis der psychischen Widerstandskraft“, München 2015, S. 201ff

Was ihn nicht umbringt, macht ihn stärker…F. Nietzsche[1]

Niemand ist unverwundbar oder immun gegenüber dem Schicksal. Aber die Erkrankung kann als Chance begriffen werden, als Herausforderung und als Kontra- oder Wendepunkt zur Veränderung! Patienten erfahren hierbei ihr Schicksal als wichtige Erfahrung mit der Erwartung dort auch wieder heraus zu kommen und diese Erfahrungen ins Leben integrieren, evtl. daraus lernen zu können. Diese Perspektive hilft, sich nicht als Opfer der Krankheit zu verstehen, nicht in der Situation stecken und gefangen zu bleiben. In diesem Zusammenhang bezeichnet der Diplom Psychologe Ralf Schwarzer Resilienz nicht nur als psychische Robustheit, sondern auch als psychische Elastizität.[2] Zugegeben…nicht immer hat man die Energie, alles aus eigener Kraft zu schaffen. Deshalb macht es in vielen Fällen Sinn, sich auch durch professionelle Angebote wie Selbsthilfegruppen, Beratungsstellen, Vereine, Foren, Therapeuten, etc. unterstützen zu lassen.

Die Diagnose einer Krankheit ist zweifelsfrei eine große Herausforderung für einen Menschen, in diesen Momenten gilt es, sich eine „Erste Hilfe“ zu verschaffen.

 Der Notfallkoffer

Innere Bilder….

Kommen wir noch einmal zurück zu Helga und der Feldmaus Frederick. Für Helga stand fest, dass sich künftig vieles in ihrem Leben ändern musste, weil sie ihre Kraftreserven nun vornehmlich für sich brauchte. In ihrem Haushalt ließ sie sich durch ihre Kinder und professionelle Kräfte unterstützen. Für ihre pflegebedürftige Mutter organisierte Helga einen Pflegedienst. Ferner überlegte sie nach der Rehabilitation ihre Arbeitsstunden im Job zu reduzieren und stattdessen mehr für ihre Gesundheit zu tun. Kurzum – die Patientin hat versucht ihre Stressoren zu minimieren.

 

Wie der kleine Frederick sammelt sie nun schöne Momente, Erlebnisse und Begegnungen. Jeden Abend schreibt sie dazu drei Begebenheiten in einer Kladde auf, die tagsüber positiv und erfreulich für sie verlaufen sind. Das macht ihr Mut. Ebenso versucht Helga schöne Augenblicke und Aktionen für sich zu planen, sich Wünsche und Träume zu erfüllen. Ihr Motto hierzu lautet: Worauf freue ich mich morgen, übermorgen, nächste Woche, nächsten Monat…..?! Sie lebt sozusagen von inneren Bildern, denn innere Bilder  geben dem Leben Sinn – sie erinnern daran wofür es sich zu leben lohnt – auch in schwierigen Zeiten!

 

 

zum guten Schluss….

zeigt sich oft auch, wie der griechische Philosoph Epiktet es schon kundtat, dass es nicht die Dinge sind, die uns beunruhigen, sondern die Meinungen, die wir von den Dingen haben. Immer wenn ein Mensch ernsthaft erkrankt, sollte er bedenken, dass Gesundheit nicht die Abwesenheit von Störungen ist, sondern die Fähigkeit und Kunst mit diesen Beeinträchtigungen leben und Lebensqualität dabei entwickeln zu können. In diesem Sinne ist Resilienz der Treibstoff der unseren persönlichen Motor….unseren Lebenswagen durch Krisen, Stürme und Täler navigiert.

 

 

Zur Autorin

Dr. phil. Iris Huth, Jg. 1966

Ltg. Sozial- und Gesundheitsmanagement Akutklinik

Beratungsstelle für Patienten und Angehörige

Fachwirtin f. d. Sozial- und Gesundheitswesen

Lehrbeauftragte der FH Düsseldorf Sozialmedizin

Psychoonkologin

Mediatorin

Beirat amb. Ev. Hospiz Bethesda e.V. Duisburg

Krebsberatungsstelle Duisburg

 


[1] Nietzsche, F. Ecce homo – Wie man wird, was man ist. München 2005.

[2] Siehe Schwarzer, R. in: Bowler, R.M./Harris, M. et. Al. Longitudinal mental health impact among police responders tot he 9/11 terrorist attack. Marican Journal of Industrial Medicine, Bd 55/14, S. 297.



[1] Gerdes, N. Der Sturz aus der normalen Wirklichkeit und die Suche nach Sinn. In: Schmidt, W. (Hrsg) Jenseits der Normalität. München 1986.

[2]  Bucay, J. Komm, ich erzähl dir eine Geschichte. Frankfurt a. Main 2007

[3]  Lionni, L. Frederick. Weinheim 2003.

[4] Kabat-Zinn, J. Gesundheit durch Meditation. Das große Buch der Selbstheilung. München 2011

[5] Frick, Sich heilen lassen. Eine spirituelle und psychoanalytische Reflexion. Würzburg 2011

[6] Daniel, B. Resilience – A Framework of Positive Practice. Dundee 2005

Eierstockkrebs – Neues Eierstockkrebsmagazin von “Mamma Mia” informiert umfassend

Cirka 7.500 Patienten erkranken jährlich neu an Eierstockkrebs und damit ist diese Erkrankung die siebthäufigste diagnostizierte Krebsart bei Frauen in Deutschland. „Frauen mit Eierstockkrebs haben häufig den Wunsch, mehr über ihre Erkrankung zu erfahren“, erklärt Eva Schumacher-Wulf, Chefredakteurin von Mamma Mia! „Trotz ärztlicher Aufklärung bleiben für sie oft viele Fragen unbeantwortet und bislang gab es kaum fundierte Informationen in patientengerechter Sprache. Wir freuen uns daher sehr, die Frauen mit unserem neuen Magazin nun endlich umfassend zu informieren und vielleicht sogar einen Beitrag zu ihrer Genesung leisten zu können“.MammaMia_Das_Eierstockkrebsmagazin_Spezial_KLEIN
Geklärt werden in dem aktuellen Heft Fragen wie „Wo finde ich professionelle Beratung?“, „Welche neuen Therapieansätze gibt es?“ oder „Bin ich familiär vorbelastet?“. Unterstützt wird die Redaktion dabei von vielen namhaften Experten, die in Interviews und Beiträgen medizinische Hintergründe verständlich erläutern.

Die erste Ausgabe erscheint als Basisratgeber „Spezial“ und klärt grundlegend über das Krankheitsbild auf, gibt eine Übersicht über Behandlungsmöglichkeiten, neue Therapien und komplementäre Behandlungsformen. Weitere Themenhefte erscheinen ab Herbst 2015 vierteljährlich. Das Magazin liegt kostenlos in gynäkologischen Zentren und onkologischen Praxen aus oder ist beim Leserservice von Mamma Mia! zu bestellen.

Für die Realisierung dieses Projekts hat der forschende Arzneimittelhersteller AstraZeneca die Sponsorenschaft übernommen.

Abruf und Bezug:

Das Eierstockkrebsmagazin kann gegen Zusendung eines mit EUR 1,45 frankierten DIN A4 Rückumschlags unter folgender Adresse bestellt werden: Leserservice Mamma Mia!, Postfach 13 63, 82034 Deisenhofen

Krebsinformationstag Hannover am 28. Februar 2015

Endlich ist es soweit! Das Programm für den Krebsinformationstag Hannover am 28. Februar 2015 im Hotel WIENECKE XI ist fertig.

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Hier steht es nun als PDF zum Download bereit:

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Gemeinsam haben die Niedersächsische Krebsgesellschaft, das Tumorzentrum der MHH, das Krebsberatungszentrum des Caritasverbandes Hannover und der Onkologische Arbeitskreis Hannover ein umfassendes Programm erarbeitet, bei dem in diesem Jahr patientenorientierte Themen im Vordergrund stehen.

Schirmherrin ist Sozialministerin Rundt, die ebenfalls zugegen sein wird wie beispielsweise die Schauspielerin Kathrin Spielvogel, die den Abschlussvortrag hält: “Therapie überstanden und was nun?- Die Balance zwischen dem Wollen und dem Können”. Aber auch Prof. Dr. Josef Beuth vom Institut der Universität Köln zur wissenschaftlichen Evaluation naturheilkundlicher Verfahren wird mit seinem Beitrag “Gut durch die Krebstherapie – Krebs ganzheitlich behandeln” auch Fragen zu komplementären Behandlungsmöglichkeiten beantworten und einen Überblick über den Einsatz komplementärer Behandlungsmöglichkeiten bieten.

Patienten können in diesem Jahr erneut die Möglichkeit nutzen, in Einzelgesprächen Antworten auf persönliche Anliegen im Vieraugengespräch mit einem Krebsexperten zu finden. Zur Planung und Koordination dieser Gespräche wird jedoch um eine vorherige Anmeldung gebeten.

Starten wird der Krebsinformationstag mit einer Autorenlesung von Angelika Rheindorf: “In den Himmel geh ich später”, in dem die Journalistin in vielen bewegenden Geschichten spannende Einblicke in Ihre Gefühls- und Gedankenwelt im Verlaufe ihrer selbst durchlebten Krebserkrankung gewährt, als sie über sich und das Leben is nachdenken gerät.

Mehr als 80 Referenten wirken im Programm mit und jeder kann sich seinen Tagungsablauf selbst frei zusammenstellen. Weitere Informationen und Infos in den kommenden Tagen auf: www.krebsinformationstag.de

Auch telefonisch kann das Programm unter Tel.: 05262 696 99 55 kostenfrei abgerufen werden sowie auch Einzelgesprächswünsche entgegengenommen werden.

 

MUTMACHBUCH sucht MutmachGESCHICHTEN aus HANNOVER

Neues Mutmachbuch anlässlich des Krebsinformationstages Hannover 28. 02. 2015

Der Krebsinformationstag in Hannover ist eine feste Institution. Die größte und beliebteste Patientenveranstaltung für Krebspatienten und deren Angehörigen im gesamten Norddeutschen Bereich. Nunmehr zum siebenten Mal organisieren wir diesen Krebsinformationstag, an dem mehr als 80 Krebsexperten mitwirken und in Vorträgen, Diskussionsrunden und Themenforen zu häufigen wie zu seltenen Erkrankungen sowie zur Beantwortung von dringenden persönlichen Fragen und Anliegen Betroffener in Form von Einzelgesprächsmöglichkeiten Auskunft geben und sich den Fragen der Teilnehmer stellen.
Schirmherrin ist die Niedersächsische Sozialministerin Cornelia Rundt, die auch selbst zugegen sein wird und eine Rede halten wird.
Plakat Krebsinformationstag 2015 Hannover_WEB

Die Niedersächsische Krebsgesellschaft, das Krebsberatungszentrum des Caritasverbandes Hannover, das Tumorzentrum der MHH und der Onkologische Arbeitskreis Hannover haben ein umfangreiches und spannendes Programm entwickelt, bei dem patientenorientierte Fragen von Krebspatienten und ihren Angehörigen im Mittelpunkt stehen.

Wie kaum eine andere Erkrankung kommt es neben der erfolgreichen Therapie auf die richtige Einstellung an. Aus diesem Grunde starten wir ein BUCHPROJEKT, zu dem wir noch einige MUTMACHGESCHICHTEN von Krebspatienten suchen, die ganz authentisch Ihre Geschichte erzählen. In dem Buch berichten zahlreiche Krebsexperten aus Hannover über aktuelle Therapien und Behandlungsmöglichkeiten und selbst Betroffene, wie Sie den Krebs besiegt haben oder es noch versuchen.

SIE KOMMEN AUS DER REGION HANNOVER?
SIE HABEN DIE DIAGNOSE KREBS ER- und DURCHLEBT und möchten anderen Patienten MUT und HOFFNUNG geben, dann nehmen Sie mit mir KONTAKT auf:

Christoph Hambrügge
redaktion@krebsmagazin.de
Tel.: 05262-6969955

Immuntherapie ist auch in der Hämatologie – also der Behandlung von Leukämien und Lymphomen – angekommen

Anfang Dezember 2014 fand in San Franzisco der weltweit größte Hämatologie Kongress statt. Eine Vielzahl neuer Studien wurden vorgestellt und unter den Experten diskutiert.

Newsletter_Kompetenznetz Maligne Lymphome

Um alle Interessierten und Betroffenen einen TOP – AKtuellen Überblick zu bieten, empfehlen wir den soeben erschienenen NEWSLETTER NR. 26 des des Kompetenznetz Maligne Lymphome, der unter folgende Homepage heruntergeladen werden kann:     http://www.lymphome.de/Netzwerk/Newsletter/