Neue Trends in der Hämatologie

Die Lehre von den Bluterkrankungen, die Hämatologie, ist der treibende Motor für bessere Behandlungsergebnisse bei einer Vielzahl von Tumoren.Wesentliche Behandlungsfortschritte wurden erzielt durch: eine genauere Diagnosestellung unter Einbeziehung molekularer Parameter; die Definition prognostisch wichtiger Parameter mit denen Patienten, die von mehr oder sogar weniger Therapiestärke profitieren, erkennbar werden; die Entwicklung neuer, zielgerichteter Medikamente. Für Patienten sind diese Erkenntnisse naturgemäß oft lebenswichtig.
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RapidArc - Neueste Entwicklung der Strahlentherapie startet in Deutschland
Insbesondere für Prostatakrebspatienten kann es im Rahmen der herkömmlichen, dreidimensionalen konformalen Strahlentherapie durch die Nähe von Harnblase oder Schließmuskel zum Bestrahlungsgebiet des Tumors zu unangenehmen Nebenwirkungen kommen. Mit der Entwicklung und Einführung der intensitätsmodulierten Radiotherapie (IMRT) ist es in den vergangenen Jahren gelungen, sicher sehr hohe Strahlendosen gezielt in den Tumor zu leiten, ohne dass benachbartes gesundes Gewebe oder dicht anliegende Risikoorgane beeinträchtigt werden.
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Die allogene Blutstammzellentransplantation
Bei der allogenen Blutstammzelltransplantation werden Blutstammzellen eines verwandten oder fremden Spenders aus dem Knochenmark (deshalb früher auch nur Knochenmarktransplanta tion) oder aus dem Blut gewonnen. In Europa ist dieses Verfahren im Jahr 2007 mehr als 10.000 mal durchgeführt worden. Voraussetzung für eine so genannte allogene Blutstammzelltransplantation ist das Vorhandensein eines passenden Spenders. Dabei spielt die Blutgruppe keine Rolle, hingegen müssen die Gewebemerkmale von Empfänger und Spender möglichst gleich sein.
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Lokale minimal-invasive Behandlung / Radiofrequenzablation (RFA)
Tumore sind mit zunehmendem Alter eine häufige Erkrankung, jeder vierte Mensch in Deutschland stirbt heute an einem bösartigen Tumor. Typische Eigenschaften eines bösartigen Tumors sind sein rasches zerstörerisches Wachstum und seine Neigung Tochtergeschwülste (Metastasen) zu bilden. Vor der Behandlung eines Tumors müssen zunächst dessen Ausdehnung, das Vorhandensein von Metastasen, sowie ein möglicher Befall von Lymphknoten bestimmt werden. Dies erfolgt durch bildgebende Verfahren wie CT, MRT und Ultraschall (TNMStaging). Die traditionellen Verfahren in der Tumorbehandlung sind die chirurgische Entfernung im Rahmen einer Operation, die medikamentöse Behandlung (Chemotherapie) oder die Bestrahlung des Tumors von außen (Strahlentherapie): 
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Neue Daten beim Non-Hodgkin Lymphom
In einer kontrollierten Studie wurde beim neu diagnostizierten follikulären Non-Hodgkin-Lymphom im Stadium III und IV eine Induktionschemotherapie eingeleitet. Bei Patienten, die ansprachen (komplette oder teilweise Tumorrückbildung), wurde ein Teil der Patienten mit 90 Yttrium Ibritumomab tiuxetan behandelt, die anderen Patienten wurden lediglich kontrolliert. Der primäre Endpunkt der Studie war das progressionsfreie Überleben, also Überleben ohne weiteres Wachstum des Tumors. Weitere Endpunkte waren das Gesamtüberleben, die Rate an kompletten Tumorrückbildungen sowie die Verträglichkeit und die Lebensqualität.
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Kopf-Hals-Tumore - Seit 30 Jahren erstmals wieder Hoffnung für Patienten mit Kopf-Hals-Krebs
Unter dem Begriff Kopf-Hals-Krebs wird eine Vielzahl verschiedener Krebserkrankungen zusammengefasst, die den Kopf- und den Halsbereich betreffen. Dabei unterscheidet man zum Beispiel Krebs an Zunge, Lippe, Mundboden, des Nasen-Rachen-Raumes und des Kehlkopfes. Gerade diese Erkrankungsbereiche sind für die Betroffenen ganz besonders belastend: Der Krebs und die damit einhergehenden Entstellungen sind für jedermann sichtbar.
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Krebs überwunden - erschöpft geblieben
Müde und erschöpft – Neues in der Behandlung der chronischen Tumorfatigue
Chronische Müdigkeit und Erschöpfung ist ein Gefühl, das fast alle Tumorpatienten kennen. Während Chemo- und Strahlentherapie sind hiervon 60 bis 80 % aller Patienten betroffen, wobei die Symptomatik in der Regel nach etwa 3 Monaten überwunden ist. Bei etwa 30 bis 40 % aller Patienten kommt es jedoch nach Therapieende zu einem chronischen Erschöpfungszustand, der z. T. noch Monate bis Jahre anhalten kann.
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Komplementäre Therapie bei Prostatakrebs
Patienten mit einer Krebserkrankung auf der Suche nach sanften, naturheilkundlichen Therapiemöglichkeiten finden eine Unzahl von Empfehlungen, Ratschlägen und Hinweisen zur Diagnostik und zur Therapie. Welche Informationen sind seriös? Welche Auswahl soll man treffen? Passt dies auch zur Therapie, die der Urologe oder Onkologe empfohlen hat? Oder soll man gar auf eine alternative Empfehlung vertrauen?
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Neues zur Brustkrebstherapie - Interview mit Prof. Dr. Christian Jackisch
Mammographie-Screening - Gibt es schon einen belegbaren Nutzen - Wenn ja wie fällt er qualitativ und quantitativ aus?
Prof. Dr. Jackisch:
Es hat sehr lange gedauert, bis wir in Deutschland ein flächendeckendes bevölkerungsbezogenes Mammographiescreening etablieren konnten. Wichtig ist dabei, dass die sehr gute frauenärztliche Versorgung durch dieses nationale Programm  nicht negativ beeinflusst wird. Denn all zu oft erfahren die Patientinnen aus dem Screening Programm ein Resultat, dass sie dann gerne mit Ihren Frauenärztinnen und Frauenärzten besprechen möchten.

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Lebensqualität trotz Knochenmetastasen bei Brustkrebs
Nach wie vor ist Brustkrebs im fortgeschrittenen Stadium nicht heilbar. Moderne Medikamente ermöglichen jedoch ein erträgliches Leben mit der Krankheit. Der Stellenwert, den die Erforschung neuer Medikamente zur Verbesserung der Prognosen, aber auch zur Erhaltung und Erhöhung der Lebensqualität von Krebspatienten einnimmt, ist daher sehr groß.
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Brustkrebs - Moderne Therapien für Körper und Seele
"Brustkrebs" - diese Diagnose ist für viele Frauen noch immer mit Ängsten verbunden. Trotz der kontinuierlichen Verbesserungen der Therapieoptionen ist für viele Frauen die Zeit der Diagnosestellung wie ein gelebter Alptraum. Neue Ansätze sollen jetzt, wenn auch immer noch keine Heilung im fortgeschrittenen Stadium möglich ist, dennoch ein Leben mit der Krankheit bei guter Lebensqualität erlauben. Eine der neuen Behandlungsmöglichkeiten ist dabei die zielgerichtete Therapie mit dem Angiogenese-Hemmer Bevacizumab für Frauen mit fortgeschrittenem Brustkrebs.
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Aktueller Stand der beschleunigten Teilbrustbestrahlung
Die Strahlentherapie nach brusterhaltender Operation ist heute Standard. Durch diese Behandlung kann die Rückfallquote deutlich gesenkt werden. Neue Untersuchungen haben ergeben, dass auch das Überleben verbessert wird. Seit einiger Zeit ist bekannt, dass die Strahlentherapie deutlich bessere Ergebnisse erbringt, wenn sie innerhalb von 8 Wochen nach der Operation eingesetzt wird;  wird sie später eingesetzt, sind die Ergebnisse von vorne herein schlechter. Da aber in vielen Fällen eine Chemotherapie der Operation vorgeschaltet wird, ist es oft nicht möglich, die Strahlenbehandlung rechtzeitig einzuleiten.
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Keine Angst vor Strahlen! Über die Wirkungsweise der Strahlentherapie
In der Behandlung von Krebskrankheiten hat es in den letzten 2 Jahrzehnten z.T. deutliche Fortschritte gegeben. Ursächlich hierfür ist unter anderem der verstärkte Einsatz von Kombinationsbehandlungen aus Operation, Chemo- und Strahlentherapie, wobei der Strahlentherapie in Ergänzung zur Operation eine besondere Bedeutung für die lokale Tumorkontrolle und damit auch der endgültigen Heilung zukommt.
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Inoperable Lebermetastasen - SIRT-Therapie bietet neue Behandlungsoptionen für Betroffene
Metastasen bilden sich häufig in der Leber, so bei Darmkrebs, Lungen-, Brust- oder auch Prostatakrebs. Über das Blutsystem gelangen winzig kleine Krebszellen vom ursprünglichen Tumorherd in die Leber, wo sie optimale Wachstumsbedingungen vorfinden und sich festsetzen. Diagnostiziert werden sie mit Hilfe bildgebender Verfahren wie CT, Kernspintomographie oder mittels Ultraschall.
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Biomarker in der Krebstherapie - Interview mit Prof. Dr. Carsten Bokemeyer
In letzter Zeit sprechen immer mehr Onkologen von so genannten Biomarkern in der Krebstherapie. Was sind Biomarker eigentlich?
Biomarker sind bestimmte Substanzen im Körper oder auch Eigenschaften von Zellen. Sie können Ärzten helfen, festzustellen, woran ein Patient erkrankt ist. In der Behandlung von Krebserkrankungen spielen häufig bestimmte Gene eine Rolle, bzw. die Frage, ob sie "normal" oder verändert, also "mutiert", sind. Das nennt man dann auch Wildtyp oder Mutante. Meist wird ein relativ simpler Test durchgeführt, zum Beispiel an einer Blut- oder Gewebeprobe.
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Vielversprechende Entwicklung in der Therapie des metastasierten Nierenzellkarzinoms
Das Nierenzellkarzinom ist der dritthäufigste urologische Tumor und gehört mit einer Häufigkeit von 2 bis 4 % zu den 10 am häufigsten auftretenden Krebserkrankungen. Im Erwachsenenalter erkranken ca. 30.000 Patienten pro Jahr an einem Nierenkrebs. Männer sind von diesem Tumor häufiger betroffen als Frauen. Das Nierenzellkarzinom zeigt in den letzten 70 Jahren eine zunehmende Häufigkeit.
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Intensitätsmodulierte Strahlentherapie (IMRT) reif für die Routine
Zum zweiten mal trafen sich im Schloß des Thüringischen Städtchen Sondershausen führende Strahlentherapeuten aus ganz Deutschland, um sich über Erfahrungen und Perspektiven der intensitätsmodulierten Strahlentherapie (IMRT) auszutauschen. Die Einführung der IMRT, bei der hohe Strahlendosen in den Tumor gegeben werden können und unter aufwendiger Planungsprogramme benachbartes gesundes Gewebe geschont bleibt, macht bei der Einführung in die Klinische Routine einer Klinik vor allem erhebliche organisatorische Veränderungen erforderlich, dies hob Prof. Dr. Kober aus Darmstadt hervor.
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Neue Hoffnung durch Antikörper in der Krebstherapie
Bis vor kurzem waren Operation, Strahlentherapie und Chemotherapie die drei wichtigsten Säulen in der Krebsbehandlung. Doch die Entwicklung macht nicht Halt: In den letzten Jahren konnten durch intensive Forschung viele neue Erkenntnisse über die Eigenschaften von Krebszellen bzw. über den Unterschied zwischen gesunden und kranken Zellen gewonnen werden.
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Eisenüberladung: Eine Folge regelmäßiger Bluttransfusionen
Bluttransfusionen sind für zahlreiche Menschen lebensnotwendig. Dazu zählen unter anderem auch Patientenmit myelodysplastischen Syndromen (MDS), genetisch bedingte Erkrankungen einzelner Blutzellgruppen, bei denen vermehrt unreife Blutzellen im Knochenmark gebildet werden. Aufgrund des Mangels an roten Blutkörperchen, den Erythrozyten, leiden MDS-Patienten häufig unter einer Blutarmut, auch Anämie genannt.
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Schmerzlindernde Strahlentherapie bei Knochenschmerzen
Knochenmetastasen entwickeln sich häufig im Verlauf von Tumorerkrankungen, insbesondere bei Brust- und Prostatakarzinomen. Klinisch findet man zu Lebzeiten bei 13 % bis 33 % aller Brustkrebserkrankungen Knochenmetastasen (Abb. 1). In Autopsieserien lassen sich sogar bei 85 % occulte, also zu Lebzeiten nicht nachweisbare Metastasen finden. Schmerzen werden meist durch Medikamente gelindert. Schmerzen, die durch Knochenmetastasen entstehen, lassen sich allerdings auch durch Strahlen lindern, und zwar in 80 % bis 90 % aller Fälle.
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Chemotherapie - verursachende Blutarmut (Anämie)
Eine chronische Anämie ist eine häufige Nebenwirkung der Chemotherapie und kann heutzutage erfolgreich behandelt werden. In zwei großen Phase-III Studien konnte die Wirksamkeit des Wirkstoffes Darbepoetin alfa gegen eine durch Chemotherapie verursachte Blutarmut nachgewiesen werden.
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Antwort auf Patientenfrage: Warum wird mein Mann zweimal am Tag bestrahlt?
In der Strahlentherapie werden Tumorpatienten üblicherweise einmal am Tag über mehrere Wochen bestrahlt, wobei während des Wochenendes und an Feiertagen die Behandlung unterbrochen wird.  Eine typische Bestrahlungsserie besteht aus 25 bis 40 Bestrahlungen (Fraktionen), die in 5 bis 8 Wochen gegeben werden. Die Einzeldosis liegt zwischen 1,8 und 2 Gy/Sitzung, die Totaldosis üblicherweise zwischen 60 und 70 Gy. Anzumerken ist, dass der Ausdruck konventionell nicht exakt definiert ist.
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Mundtrockenheit nach Strahlentherapie
In der Mundschleimhaut sind unangenehme Begleiterscheinungen einer Vielzahl von Krankheitsbildern. Beispielsweise wird Mundtrockenheit durch viele Krankheiten verursacht - aber auch durch deren Behandlung. Die Mundtrockenheit ist als Nebenwirkung von zahlreichen Medikamenten bekannt und kann zudem eine Folge der Strahlentherapie, insbesondere der Bestrahlung in der Kopf-und Halsregion, sein.
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Rubrik: Therapien
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