Krebs ist doof.

Ich war 23 Jahre alt und steckte mitten im Studium zur Ergotherapeutin, als mir die Diagnose "bösartiger Lymphknotenkrebs" (Morbus Hodgkin) gestellt wurde. Ich habe während der gesamten Zeit Tagebuch geführt. Alles was mich genervt hat, alles was schlecht war, habe ich einfach aufgeschrieben, in mein Tagebuch hinein und dann war es weg. Danach war vieles abgehakt und einfacher.
...mehr lesen
Bedeutung des Glaubens und der Seelsorge
Viele Menschen fürchten den Tod. Auf genauere Nachfrage findet man aber schnell heraus, dass diese Angst eigendlich mit dem Schmerz, welchen sie mit dem Tod assoziieren, verbunden ist. Pflegekräfte können nur dann Signale von Schwerstkranken aufnehmen, wenn sie ihm jedes Gespräch beginnen lassen, genau zuhören und die nonverbalen Signale des Patienten beachten. Die Vorstellung einmal einsam und alleine sterben zu müssen, ist für viele Menschen eine schlimme Vorstellung. Wer wünscht sich nicht von einer vertrauten Personen umgeben zu sein. Alle Sterbenden...
...mehr lesen 
Mit Krebs leben... lernen... und den eigenen Weg finden
Die Aussagen von Krebserkrankten und ihren Angehörigen über den Umgang mit der Erkrankung und was die Krankheit in ihren Leben bedeutet sind sehr unterschiedlich. Aber es gibt auch Gemeinsamkeiten: Die Diagnose Krebs ist für alle ein Einschnitt in das bisherige Leben. Krebs trifft nicht nur den Körper, sondern den ganzen Menschen in all seinen Lebensbereichen. Nichts ist mehr wie zuvor. Widersprüchliche Gefühle kommen in Bewegung: Angst und Unsicherheit, aber auch Hoffnung und Zuversicht. Das ist in dieser Situation ganz normal, auch wenn sie ansonsten ein ausgeglichener Mensch waren. Als "Sturz aus der normalen Wirklichkeit" wird dieses Erleben in der Psychoonkologie bezeichnet.
...mehr lesen
Mit Ängsten leben lernen... und sich nicht von ihnen überwältigen lassen
Trotz aller Weiterentwicklung in der Medizin – an Krebs zu erkranken bedeutet immer einen Einschnitt in alle Lebensbereiche und bringt in kürzester Zeit einen Wechsel widersprüchlicher Gefühle. Auch wenn Sie ansonsten kein ängstlicher Typ sind, hier ist die Angst ganz normal. Das Ausbleiben von Angst ist eher erklärungsbedürftig! Und bedenken Sie eins: Über Krebs wird selten im positiven Sinnen gesprochen, sondern immer nur mit Schreckensmeldungen verbunden. Und gerade negative Erinnerungen hinterlassen einen bleibenden Eindruck, die positiven Krankheitsberichte blenden Sie eher aus. Das bisher sicher geglaubte Leben ist plötzlich bedroht und auch nach Abschluss der Behandlung und guter Prognose, braucht man Zeit sich auf die neue Situation einzustellen. Dabei sind Sie nicht allein!
...mehr lesen
Ein Erfahrungsbericht mit der Simonton - Methode
Ich bin eine Brustkrebspatientin (OP/1995) mit dem BefundMa Ca pT 4, Stad. III B, also schon ein kritischer Befund.
Aber wie Sie sehen, habe ich es geschafft, wenn es auch ein mühsamer Weg war, ein Weg, der mir durch psychotherapeutische Hilfe erleichtert wurde zu gehen, und zwar mit der Heilmethode nach Dr. Carl O. Simonton, USA, Kalifornien. Schon in der Klinik (ich war in Berlin – Buch) nahmen mich geschulte Psychotherapeuten unter ihre Fittiche und bewahrten mich, in das sogenannte "schwarze Loch" zu fallen.
...mehr lesen
Hohe Auszeichnung für das Projekt "Trostinsel"
Hohe Auszeichnung für das Projekt "Trostinsel"
"Kinder trauern anders als Erwachsene", diese Erkenntnis führte zur Entstehung der "Trostinsel", die nun mit dem Niedersächsischen Krebspreis geehrt wurde. Kinder und Jugendliche, die Angehörige, Geschwister oder Eltern verloren haben, wird mit der Trostinsel ein Ort der Begegnung geboten, bei der Sie unter professioneller Betreuung kindgerecht ihre Trauer leben und verarbeiten können.
...mehr lesen
Neue Ausdauer und besseres Lebensgefühl - Reha-Sportgruppe: Für viele empfehlenswert
Eine Sporthalle im ostfriesischen Upgant-Schott. Der Hallenboden des TV-Marienhafe ist, wie Hallenböden nun einmal sind. Mit den Markierungen für Ballsportarten – Basketball, Handball, Volleyball und natürlich Fußball. Es ist Donnerstag und wie jeden Donnerstag steht eine Gruppe von Männern im Kreis. Alle folgen den Anweisungen einer Frau. Die positive Stimmung ist nicht zu übersehen. Und doch sind alle sehr konzentriert. Wilma Saathoff leitet diese Männergruppe. Sie ist ausgebildete Fachübungsleiterin Sport in der Krebsnachsorge – schon seit Jahren. Hier in der Sporthalle in Upgant- Schott geht es donnerstags nicht um Leistungssport, sondern um Ausdauer-, Kraft- und Entspannungsübungen. Kraftübungen sind sehr wichtig für den Muskelaufbau, sowie bei Muskelschwund.
...mehr lesen
Ängste besiegen und Selbstvertrauen gewinnen durch körperliche Aktivitäten in der Onkologie
Es kann mit großer Sicherheit gesagt werden, dass moderate  Bewegung in der Rehabilitationsphase körperlich  gut verträglich ist und den Heilungsprozess fördern  kann. Die Kenntnislage ist bei Brustkrebspatientinnen  zurzeit am weitesten fortgeschritten. Hier belegen inzwischen  viele Studien, dass durch moderaten Ausdauersport  sowohl auf physischer als auch auf psychischer  Ebene positive Effekte erreicht werden können. So wird  die Lebensqualität der Betroffenen erheblich gesteigert.  Das zeigt auch die Entwicklung der Krebssportgruppen.
...mehr lesen
Auf der Suche nach der Kraftquelle
Eine Patientin erzählt: "Als ich hörte, ich habe Krebs, brach für mich eine Welt zusammen. Meine Welt, in die ich soviel Energie und Liebe gesteckt habe, barst auseinander. Meine ganze Kraft, meine Lebensfreude, alles war verschwunden." Betroffene, auch Angehörige und Freunde kennen dieses Gefühl: Alle Sicherheiten sind weg, kein Halt ist mehr zu sehen, geschweige denn zu spüren. Vielleicht haben Sie es ähnlich erlebt.
...mehr lesen
Schlafstörungen und Albträume richtig verstehen lernen
Eine Krebspatientin berichtete wenige Monate nach einer erfolgreichen medizinischen Behandlung von häufigen Todes- bzw. Beerdigungsthemen in ihren Träumen. Sie nahm diese Träume "wörtlich" und berichtete voller Angst ihrem Umfeld von dem sich nun nähernden Lebensende. Sie zeigte sich nach einem Gespräch "riesig erleichtert", in dem ihr erklärt wurde, dass diese Träume nur ihre tiefen Ängste widerspiegeln und nicht etwa "Vorboten des Todes" sind.
...mehr lesen

Rubrik: Psyche/Bewältigung
Krebsmagazin.de
maconet GmbH
Mönkehütte 38
32699 Extertal
Telefon 05262 - 696 99 55
Telefax 03212 - 996 62 23
Email info@krebsmagazin.de
Patientenmagazin & Aktuelles zum Thema Krebs
© CMS
Aktuelles - Termine - Filmarchiv - Artikelarchiv - Abo - Impressum - Mediadaten - Beirat