| Junge-Erwachsenen Rehabilitiation (JER) |
Krebserkrankte junge Menschen stehen nach abgeschlossener Akutbehandlung im Krankenhaus vor der Frage, wo sie eine auf Ihre Bedürfnisse ausgerichtete Rehabilitationsmaßnahme durchführen könnten. Nicht selten hat der Betroffene Abstand von einer Anschluss-Rehabilitationsmaßnahme genommen, da ein wichtiges Kriterium – die altersdifferenzierte Rehabilitation – nicht gegeben war. Die Klinik Bad Oexen in Bad Oeynhausen hatte die Problematik erkannt und bietet seit 2006 ganzjährig nach einem gezielten Gruppenkonzept spezielle altersdifferenzierte Reha- Maßnahmen für onkologische und kardiologische Patienten im Alter von 18 bis 32 Jahren an. ...mehr lesen |
| Neue Ausdauer und besseres Lebensgefühl - Reha-Sportgruppe: Für viele empfehlenswert |
Eine Sporthalle im ostfriesischen Upgant-Schott. Der Hallenboden des TV-Marienhafe ist, wie Hallenböden nun einmal sind. Mit den Markierungen für Ballsportarten – Basketball, Handball, Volleyball und natürlich Fußball. Es ist Donnerstag und wie jeden Donnerstag steht eine Gruppe von Männern im Kreis. Alle folgen den Anweisungen einer Frau. Die positive Stimmung ist nicht zu übersehen. Und doch sind alle sehr konzentriert. Wilma Saathoff leitet diese Männergruppe. Sie ist ausgebildete Fachübungsleiterin Sport in der Krebsnachsorge – schon seit Jahren. Hier in der Sporthalle in Upgant- Schott geht es donnerstags nicht um Leistungssport, sondern um Ausdauer-, Kraft- und Entspannungsübungen. Kraftübungen sind sehr wichtig für den Muskelaufbau, sowie bei Muskelschwund. ...mehr lesen |
| Rehabilitation nach Krebs – Interview mit Professor Schröck |
Welche Patienten nutzen am häufigsten eine Rehabiliationsmaßnahme bzw. Anschlussheilbehandlung (AHB)? Die häufigsten Krebserkrankungen die zur Reha bzw. AHB führen sind Brustkrebs, gynäkologische Tumore, Krebserkrankungen im Verdauungsbereich sowie im urologischen Bereich. Alle diese Erkrankungen werden heute mit umfangreichen therapeutischen Maßnahmen wie Operation, Strahlen- und Chemotherapie, teils auch mit Antihormontherapie und/ oder Antikörpertherapie kombiniert (multimodal) behandelt. Dies führt zu einem umfangreichen Spektrum von Behandlungs- und Krankheitsfolgestörungen. Rehakliniken haben sich darauf spezialisiert, mit Hilfe geeigneter Programme dauerhafte Störungen für die Patienten vermeiden zu helfen. ...mehr lesen |
| Hilfe durch Haarersatz - Neue Lebensqualität durch Natürlichkeit |
In dem Moment, in dem therapiebedingt die Haare ausfallen - oft bereits nach dem 2. Zyklus einer Chemotherapie - wird auch für Dritte die Krankheit offen sichtbar. Entsetzte Blicke und bohrende Fragen greifen die Psyche zusätzlich an. Für diese Patienten können Toupets und Perücken wichtige Hilfen sein. Doch worauf sollte man als Betroffene(r) achten und was sollte man wissen? Wir wenden uns an das Spezialinstitut Hairsystems Heydecke aus Hamburg. Andreas Heydecke und seine Familie gelten als Experten in Sachen Haarersatz bei Strahlen- und Chemotherapie. ...mehr lesen |
| Klinikporträt - Zu Besuch in der Habichtswaldklinik in Kassel |
Licht ins Leben zurück bringen und nicht nur die Krankheit, sondern den ganzen Menschen therapieren. Dies ist seit vielen Jahren das Konzept der Habichtswaldklinik, die im Kasseler Stadtteil Bad Wilhelmshöhe unweit des ICE Bahnhofs sowie in direkter Nachbarschaft zur Kurhessen-Therme und dem weitläufigen Kurpark liegt. Schon beim einparken in der Tiefgarage wird klar, hier werden Patienten aus dem gesamten Bundesgebiet behandelt. ...mehr lesen
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| "5-Jahres-Überlebensrate!" - Bin ich danach geheilt? |
In allen medizinischen Veröffentlichungen die sich mit den Behandlungserfolgen bei Krebs befassen, wird immer wieder von der Fünf-Jahres-Überlebensrate gesprochen und dieser als relativer Wert angegeben.
Hierbei handelt es sich um einen Begriff, der in der Medizin den Anteil der Patienten beschreibt, die 5 Jahre nach Diagnose ihrer Krebserkrankung noch leben.
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| Inkontinenz - Neue Indikation für die Magnetstimulations-Therapie |
Vielen der rund sechs Millionen Inkontinenz-Patienten in Deutschland konnte mit der Magnetstimulations-Therapie seit ihrer Einführung vor fünf Jahren bereits geholfen werden. Inzwischen werden auch chronische Prostatitis und chronischer Beckenschmerz beim Mann mit der ExMi-Methode (Extracorporal Magnetic Innervation) behandelt.
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| Rehabilitation nach Darmkrebs OP - Interview mit Prof. Dr. Ulrich Gärtner |
Welche Beschwerden haben die Patienten nach Darmkrebsoperationen?
Prof. Dr. Gärtner: Es können verschiedene Symptome auftreten, z.B. Verstopfung, Durchfälle, Schmerzen, starke Blähungen und nach Mastdarmoperationen auch sehr häufige kleine Stuhlportionen (bis 15 und mehr), was die Möglichkeiten und damit die Lebensqualität der PatientInnen beeinträchtigt.
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| Rehabilitation nach Prostata OP Interview mit Dr. Henning Bartels |
Krebsmagazin: Die Operation ist die häufigste Therapie beim Prostatakarzinom. Was sollte ein Patient vor einem solchen Eingriff beachten?
Dr. Bartels: Die OP ist für Patienten ohne gravierendes Operationsrisiko die häufigste Therapie beim Prostatakarzinom. Würde ein OP-Risiko bestehen, so kann die Strahlentherapie von außen und oder von innen (Brachytherapie) eine fast gleiche Behandlungsstrategie sein.
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| Rehabilitation nach Brustkrebserkrankung |
Bösartige Tumoren der Brust (Mammakarzinome) gehen vom Drüsenanteil der Brust aus. Brustkrebs ist in Deutschland die häufigste Krebserkrankung der Frau, jeder vierte Krebs bei der Frau betrifft die Brust. Jährlich erkranken schätzungsweise 55.000 Frauen, von diesen sind etwa 42 % zum Diagnosezeitpunkt jünger als 60 Jahre. Das Erkrankungsrisiko steigt ab dem vierten Lebensjahrzehnt mit zunehmendem Alter allmählich an.
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