| Bedeutung des Glaubens und der Seelsorge |
Viele Menschen fürchten den Tod. Auf genauere Nachfrage findet man aber schnell heraus, dass diese Angst eigendlich mit dem Schmerz, welchen sie mit dem Tod assoziieren, verbunden ist. Pflegekräfte können nur dann Signale von Schwerstkranken aufnehmen, wenn sie ihm jedes Gespräch beginnen lassen, genau zuhören und die nonverbalen Signale des Patienten beachten. Die Vorstellung einmal einsam und alleine sterben zu müssen, ist für viele Menschen eine schlimme Vorstellung. Wer wünscht sich nicht von einer vertrauten Personen umgeben zu sein. Alle Sterbenden... ...mehr lesen |
| Mit Krebs leben... lernen... und den eigenen Weg finden |
Die Aussagen von Krebserkrankten und ihren Angehörigen über den Umgang mit der Erkrankung und was die Krankheit in ihren Leben bedeutet sind sehr unterschiedlich. Aber es gibt auch Gemeinsamkeiten: Die Diagnose Krebs ist für alle ein Einschnitt in das bisherige Leben. Krebs trifft nicht nur den Körper, sondern den ganzen Menschen in all seinen Lebensbereichen. Nichts ist mehr wie zuvor. Widersprüchliche Gefühle kommen in Bewegung: Angst und Unsicherheit, aber auch Hoffnung und Zuversicht. Das ist in dieser Situation ganz normal, auch wenn sie ansonsten ein ausgeglichener Mensch waren. Als „Sturz aus der normalen Wirklichkeit“ wird dieses Erleben in der Psychoonkologie bezeichnet. ...mehr lesen |
| Mit Ängsten leben lernen... und sich nicht von ihnen überwältigen lassen |
Trotz aller Weiterentwicklung in der Medizin – an Krebs zu erkranken bedeutet immer einen Einschnitt in alle Lebensbereiche und bringt in kürzester Zeit einen Wechsel widersprüchlicher Gefühle. Auch wenn Sie ansonsten kein ängstlicher Typ sind, hier ist die Angst ganz normal. Das Ausbleiben von Angst ist eher erklärungsbedürftig! Und bedenken Sie eins: Über Krebs wird selten im positiven Sinnen gesprochen, sondern immer nur mit Schreckensmeldungen verbunden. Und gerade negative Erinnerungen hinterlassen einen bleibenden Eindruck, die positiven Krankheitsberichte blenden Sie eher aus. Das bisher sicher geglaubte Leben ist plötzlich bedroht und auch nach Abschluss der Behandlung und guter Prognose, braucht man Zeit sich auf die neue Situation einzustellen. Dabei sind Sie nicht allein! ...mehr lesen |
| Ein Erfahrungsbericht mit der Simonton - Methode |
Ich bin eine Brustkrebspatientin (OP/1995) mit dem BefundMa Ca pT 4, Stad. III B, also schon ein kritischer Befund. Aber wie Sie sehen, habe ich es geschafft, wenn es auch ein mühsamer Weg war, ein Weg, der mir durch psychotherapeutische Hilfe erleichtert wurde zu gehen, und zwar mit der Heilmethode nach Dr. Carl O. Simonton, USA, Kalifornien. Schon in der Klinik (ich war in Berlin – Buch) nahmen mich geschulte Psychotherapeuten unter ihre Fittiche und bewahrten mich, in das sogenannte „schwarze Loch“ zu fallen. ...mehr lesen |
| Übergewicht erhöht das Krebsrisiko – Bei Kindern deshalb auf eine ausgewogene Ernährung und ausreichend Bewegung achten! |
Mehr als jeder zweite Deutsche ist zu dick. Zu diesem Ergebnis kamen verschiedene Studien in den letzten Jahren. Jeder fünfte Bundesbürger sei sogar adipös und hat einen BMI von über 30. Die Adipositashäufigkeit (Fettleibigkeit) junger Erwachsener hat sich in den letzten zehn Jahren nahezu verdoppelt. Nur ein Drittel aller Männer und die Hälfte aller Frauen sind in Deutschland normalgewichtig, fassen der Gesundheitsbericht des Bundes und die Nationale Verzehrstudie II zusammen. Besonders erschreckend: Rund 800.000 der 1,9 Millionen übergewichtigen Kinder zwischen 3 und 17 Jahren sind sogar adipös. „Die Verdopplung in den letzten zehn Jahren ist wirklich Besorgnis erregend ...mehr lesen |
| Hohe Auszeichnung für das Projekt „Trostinsel“ |
Hohe Auszeichnung für das Projekt „Trostinsel“ „Kinder trauern anders als Erwachsene“, diese Erkenntnis führte zur Entstehung der „Trostinsel“, die nun mit dem Niedersächsischen Krebspreis geehrt wurde. Kinder und Jugendliche, die Angehörige, Geschwister oder Eltern verloren haben, wird mit der Trostinsel ein Ort der Begegnung geboten, bei der Sie unter professioneller Betreuung kindgerecht ihre Trauer leben und verarbeiten können. ...mehr lesen |
| Vulvakarzinom Selbsthilfegruppe e.V. |
Betroffene Frauen haben oft eine lange Odysée hinter sich, bevor sie von der Existenz einer Selbsthilfegruppe erfahren. Das will Enzia Selka und Ihr Team durch die Gründung neuer Reginoalgruppen ihrer Selbsthilfegruppe Vulvakarzinom e.V. ändern. Schon jetzt ist der gemeinnützige Verein in Baden-Württemberg, Niedersachsen, Oberfranken und Nordrhein-Westfalen aktiv. Doch auch in Hamburg, Frankfurt, Heidelberg, München, Oldenburg, Erlangen oder der Euregio-Region werden neue Regionalgruppen gegründet. Überall ist Sie und Ihr Team aktiv um das Tabuthema Vulvakarzinom, endlich aus der Tabuzone zu holen und Betroffenen Rat und Austausch bieten zu können. ...mehr lesen |
| Spenden - nicht immer ist der Zweck ein guter |
„Mitleid ist die gefühlte Anteilnahme an Schmerz und Leid anderer.” Das zumindest erklärt die Internet Enzyklopädie Wikipedia. Demnach steht Mitleid auch in einem direkten Kontext zur Ethik. Gerade beim Thema Krebs spielen Mitleid und Ethik immer wieder eine große Rolle. Nicht zuletzt deshalb, weil es Zeitgenossen gibt, die genau mit diesen Gefühlen versuchen Geld zu machen.. ...mehr lesen |
| Die Brustkrebs Krankenschwester - Interview mit der Breast Care Nurse Inka Marie Rack |
Was ist eine Breast Care Nurse und wozu gibt es sie? Eine Breast Care Nurse (BCN) ist eine Pflegeexpertin für Brusterkrankungen. Wie eine Art Lotsin begleite sie in einem Brustzentrum die Patientinnen, sowie deren Angehörigen als Ansprechpartnerin und Vertrauensperson durch die schwierige Zeit der Erkrankung. Durch gute Information und Schulung ist es unser Ziel, die Eigenkompetenz der Patienten zu stärken, ihre Familien und das soziale Umfeld als wichtigen Halt mit einzubinden und gemeinsam individuelle Problemlösungen zu entwickeln. ...mehr lesen |
| RapidArc - Neueste Entwicklung der Strahlentherapie startet in Deutschland |
Insbesondere für Prostatakrebspatienten kann es im Rahmen der herkömmlichen, dreidimensionalen konformalen Strahlentherapie durch die Nähe von Harnblase oder Schließmuskel zum Bestrahlungsgebiet des Tumors zu unangenehmen Nebenwirkungen kommen. Mit der Entwicklung und Einführung der intensitätsmodulierten Radiotherapie (IMRT) ist es in den vergangenen Jahren gelungen, sicher sehr hohe Strahlendosen gezielt in den Tumor zu leiten, ohne dass benachbartes gesundes Gewebe oder dicht anliegende Risikoorgane beeinträchtigt werden. ...mehr lesen |
| Die allogene Blutstammzellentransplantation |
Bei der allogenen Blutstammzelltransplantation werden Blutstammzellen eines verwandten oder fremden Spenders aus dem Knochenmark (deshalb früher auch nur Knochenmarktransplanta tion) oder aus dem Blut gewonnen. In Europa ist dieses Verfahren im Jahr 2007 mehr als 10.000 mal durchgeführt worden. Voraussetzung für eine so genannte allogene Blutstammzelltransplantation ist das Vorhandensein eines passenden Spenders. Dabei spielt die Blutgruppe keine Rolle, hingegen müssen die Gewebemerkmale von Empfänger und Spender möglichst gleich sein. ...mehr lesen |
| Lokale minimal-invasive Behandlung / Radiofrequenzablation (RFA) |
Tumore sind mit zunehmendem Alter eine häufige Erkrankung, jeder vierte Mensch in Deutschland stirbt heute an einem bösartigen Tumor. Typische Eigenschaften eines bösartigen Tumors sind sein rasches zerstörerisches Wachstum und seine Neigung Tochtergeschwülste (Metastasen) zu bilden. Vor der Behandlung eines Tumors müssen zunächst dessen Ausdehnung, das Vorhandensein von Metastasen, sowie ein möglicher Befall von Lymphknoten bestimmt werden. Dies erfolgt durch bildgebende Verfahren wie CT, MRT und Ultraschall (TNMStaging). Die traditionellen Verfahren in der Tumorbehandlung sind die chirurgische Entfernung im Rahmen einer Operation, die medikamentöse Behandlung (Chemotherapie) oder die Bestrahlung des Tumors von außen (Strahlentherapie): ...mehr lesen |
| Das kleinzellige Lungenkarzinom - Überblick über diese besondere Form des Lungenkrebses |
Das Lungenkarzinom ist eine der häufigsten Tumorerkrankungen in Deutschland. Es besteht eine klare ursächliche Beziehung zur Inhalation von Tabakrauch. Männer erkranken häufiger, allerdings holen Frauen in den Statistiken der letzten Jahre deutlich auf. Mit verstärktem Tabakkonsum steigen die Neuerkrankungsraten. Das Lungenkarzinom wird nach Gewebetyp in einen kleinzelligen Typ und einen nicht-kleinzelligen unterschieden. Beide haben verschiedene Wachstums- und Ausbreitungsmuster. Auch die Therapie ist für beide Erkrankungen unterschiedlich. Hier soll ausschließlich die Behandlung des kleinzelligen Lungenkarzinomes dargestellt werden, das ca. 20% aller Bronchialkarzinome ausmacht. ...mehr lesen |
| Neue Daten beim Non-Hodgkin Lymphom |
In einer kontrollierten Studie wurde beim neu diagnostizierten follikulären Non-Hodgkin-Lymphom im Stadium III und IV eine Induktionschemotherapie eingeleitet. Bei Patienten, die ansprachen (komplette oder teilweise Tumorrückbildung), wurde ein Teil der Patienten mit 90 Yttrium Ibritumomab tiuxetan behandelt, die anderen Patienten wurden lediglich kontrolliert. Der primäre Endpunkt der Studie war das progressionsfreie Überleben, also Überleben ohne weiteres Wachstum des Tumors. Weitere Endpunkte waren das Gesamtüberleben, die Rate an kompletten Tumorrückbildungen sowie die Verträglichkeit und die Lebensqualität. ...mehr lesen
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| Kopf-Hals-Tumore - Seit 30 Jahren erstmals wieder Hoffnung für Patienten mit Kopf-Hals-Krebs |
Unter dem Begriff Kopf-Hals-Krebs wird eine Vielzahl verschiedener Krebserkrankungen zusammengefasst, die den Kopf- und den Halsbereich betreffen. Dabei unterscheidet man zum Beispiel Krebs an Zunge, Lippe, Mundboden, des Nasen-Rachen-Raumes und des Kehlkopfes. Gerade diese Erkrankungsbereiche sind für die Betroffenen ganz besonders belastend: Der Krebs und die damit einhergehenden Entstellungen sind für jedermann sichtbar. ...mehr lesen |
| Neue Ausdauer und besseres Lebensgefühl - Reha-Sportgruppe: Für viele empfehlenswert |
Eine Sporthalle im ostfriesischen Upgant-Schott. Der Hallenboden des TV-Marienhafe ist, wie Hallenböden nun einmal sind. Mit den Markierungen für Ballsportarten – Basketball, Handball, Volleyball und natürlich Fußball. Es ist Donnerstag und wie jeden Donnerstag steht eine Gruppe von Männern im Kreis. Alle folgen den Anweisungen einer Frau. Die positive Stimmung ist nicht zu übersehen. Und doch sind alle sehr konzentriert. Wilma Saathoff leitet diese Männergruppe. Sie ist ausgebildete Fachübungsleiterin Sport in der Krebsnachsorge – schon seit Jahren. Hier in der Sporthalle in Upgant- Schott geht es donnerstags nicht um Leistungssport, sondern um Ausdauer-, Kraft- und Entspannungsübungen. Kraftübungen sind sehr wichtig für den Muskelaufbau, sowie bei Muskelschwund. ...mehr lesen |
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