Ein Erfahrungsbericht mit der Simonton - Methode 
 Christine Kraft-Dillner,
 Chemnitz
 

Die dringlichste Empfehlung Dr. Simontons:
 
„Beschließen Sie gesund zu werden, vertrauen Sie sich, vertrauen Sie den Ärzten und übernehmen Sie Verantwortung für den Gesundungsprozess. Kleine, dunkle Gedanken weg, große, helle Gedanken
herzu, denn Angst und negatives Denken
sind schlechte Partner bei der Krankheitsbewältigung.”
 
 
Februar 2009
Psychoonkologie und deren Hilfe bei der Bekämpfung der Krebserkrankung
Ich bin eine Brustkrebspatientin (OP/1995) mit dem BefundMa Ca pT 4, Stad. III B, also schon ein kritischer Befund.

Aber wie Sie sehen, habe ich es geschafft, wenn es auch ein mühsamer Weg war, ein Weg, der mir durch psychotherapeutische Hilfe erleichtert wurde zu gehen, und zwar mit der Heilmethode nach Dr. Carl O. Simonton, USA, Kalifornien. Schon in der Klinik (ich war in Berlin – Buch) nahmen mich geschulte Psychotherapeuten unter ihre Fittiche und bewahrten mich, in das sogenannte „schwarze Loch“ zu fallen.

Dies alles fiel bei mir auf fruchtbaren Boden als positiver Mensch. Aber Vorsicht mit allzu positiven Denken –es ist ein oft zitiertes Wort, schwer durchzuhalten und mit dem Problem behaftet, dass es die Tatsachen meist nicht zulassen. Der richtige Weg ist ein gesundes Denken, es ist realistisch, lässt Rückschläge zu, ohne am Erfolg zu zweifeln.

Durch Suggestion kann man und sollte man auch, einen Ort der Ruhe und Geborgenheit „aufsuchen“, dort verweilen so lange man will und sich wohl fühlen, und dann entspannt „zurückkehren”. Wenn mir mal alles zuviel wird, unternehme ich eine Reise.

Die einmal gelernte Visualisierungs- und Meditationsübungen sind bis heute Teil meines wieder normalen Alltags. Und so habe ich gelernt, mein inneres und mein äußeres Leben zu verändern, ich genieße es bewusster als früher. Ich habe zur Geduld mit mir und anderen gefunden, ein besseres Zeitgefühl entwickelt (kein Streß), höre auf Signale meines Körpers (Müdigkeit … ), kann besser belastende Dinge loslassen und habe das richtige „Atmen“ für mich als Mittel zur Entspannung und Belebung für Körper und Geist entdeckt. Dr. Simonton spricht von Gespräch mit dem Inneren, von einer inneren Weisheit, die man erlangen kann.

Bei allem was ich und was tausende Frauen durchgemacht haben, gibt es doch einen Krankheitsgewinn. In allem was wir empfunden, gelernt und für uns entschieden haben, bis hin zu Freundschaften, die sich bewährt haben (oder auch nicht) oder Partnerschaften die dadurch zerronnen oder umso fester geschmiedet wurden. Nicht zu vergessen die guten Gespräche in der Selbsthilfegruppe. Das Fazit aus der einfachen visuellen Erkenntnis, dass die Krebszellen kranke und schwache Zellen sind und nur eine Chance hatten weil ich schwach war, lautet: „Nie darf ich das wieder zulassen!“ Ich habe mich erholt, meine Kraft und Fröhlichkeit sind zurückgekehrt, nicht zuletzt unterstützt durch die spirituellen Heilmethoden zur Aktivierung meiner Selbstheilkräfte und meines Willens. Meine ersten Gedanken, die ich nach der OP noch in der Aufwachstation hatte, will ich noch zum Schluß erwähnen:
„Ich wache auf aus tiefem Traum, um mich ist alles „weiß“ und „stille“. Ich fühle mich matt, ich rühre mich kaum, doch in mir wächst der Wille und auch die Kraft aus Herzensgrund: Ich schaffe es – ich werde gesund!“


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Rubrik: Aktuell
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