Bauchspeicheldrüsenkrebs: Fettleibigkeit erhöht Risiko dramatisch 
Dezember 2008
Fettleibige Frauen, bei denen sich der Großteil des Gewichts im Bauchraum angesammelt hat, verfügenüber ein um 70 Prozent erhöhtes Risiko, an Bauchspeicheldrüsenkrebs zu erkranken. Eine Studie des renommierten Karolinska Institutes ist zu dem Ergebnisgekommen, dass fettleibige Frauen bei denen der Bauchraum den Großteil des Körpergewichtes ein nimmt, über ein um 70 % erhöhtes Risiko verfügen, an Bauchspeicheldrüsenkrebs zu erkranken.

Im Rahmen der aktuellen Studie wurden die Daten von mehr als 138.000 Amerikanerinnen nach den Wechseljahren für die Dauer von sieben Jahren ausgewertet. Von diesen erkrankten 251 Teilnehmerinnen an Bauchspeicheldrüsenkrebs. Nach Berücksichtigung anderer Risikofaktoren wie z.B. dem Rauchen, fanden die Forscher heraus, dass die Krankheit um 70 Prozent eher Frauen mit dem höchsten Taille-Hüft-Verhältnis betrifft. Diese Kennzahl wird allgemein für die Feststellung einer Fettleibigkeit herangezogen. In Amerika ist Bauchspeicheldrüsenkrebs die sechsthäufigste Todesursache bei einer Krebserkrankung. Erschwerend bei der Behandlung dieser Krankheit ist, dass die Diagnose häufig erst dann erfolgt, wenn der Tumor sich bereits im Körperausgeweitet hat.

Inzwischen gehen viele medizinische Forscher davon aus, dass ein Viertel aller Krebserkrankungen auf ungesunde Ernährung und Fettsucht zurückzuführen ist. Daher ist es wichtig, den Menschen dieses Risiko ins Bewusstsein zu rufen.

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Rubrik: Aktuell 2008
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