Patientenbroschüren vorgestellt:   
 
Patientenbroschüren vorgestellt:


Broschüre der Selbsthilfe Lungenkrebs „Lungenkrebs - Was sollten Sie wissen“
Anlässlich des international ausgerufenen Lungenkrebs-Monats November hat die Selbsthilfe Lungenkrebs jetzt eine Broschüre herausgegeben. Informationen zu Ursachen, Diagnose und Behandlungsmöglichkeiten helfen Betroffenen und ihren Angehörigen, besser mit der Krankheit umzugehen. Dazu nennt ihnen der Ratgeber unter anderem zahlreiche Kontaktadressen. Denn oft wissen Betroffene nicht, an wen sie sich wenden können. Über 40.000 Menschen erkranken allein in Deutschland pro Jahr an Lungenkrebs. Um ihnen zu helfen und auch ihre Angehörigen zu unterstützen, hat sich im Frühjahr 2003 die Selbsthilfe Lungenkrebs gegründet. Die Organisation möchte aufklären und Ängste abbauen, damit Betroffene besser mit der Erkrankung zurecht kommen. Angst durch Wissen ersetzen Mit der Diagnose sieht sich der Betroffene plötzlich vor eine Vielzahl von Fragen gestellt: Was bedeutet die Krankheit für mich und meine Familie? Welche Untersuchungen stehen mir bevor? Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es für mich? Die Broschüre beantwortet drängende Fragen wie diese. Damit beugt sie unnötigen Ängsten vor. Denn wer sich gründlich mit seiner Krankheit auseinander setzt, kennt beispielsweise Diagnostikverfahren oder mögliche Nebenwirkungen einer Therapie schon im Vorfeld und baut gar nicht erst falsche Befürchtungen auf. Auf 40 Seiten liefert die Broschüre die wichtigsten Informationen zu Lungenkrebs. Sie erklärt, wie der Krebs entsteht, welche Auswirkungen er hat und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt. Klassische Therapien wie Operation, Bestrahlung und Chemotherapie werden ebenso beschrieben wie neuartige Behandlungsformen. Der Leser lernt ebenfalls die wichtigsten Diagnoseverfahren kennen, mit denen ein Lungenkrebs-Patient im Verlauf der Erkrankung in Berührung kommt. Rat und Hilfe Wichtig ist auch, den richtigen Umgang mit der Krankheit zu erlernen und sich eine positive Einstellung zu bewahren. Die Broschüre gibt praktische Tipps und nennt zahlreiche Stellen, die weitere Hilfe anbieten. Die Broschüre "Lungenkrebs - Was sollten Sie wissen" kann kostenlos bei der Selbsthilfe Lungenkrebs angefordert werden.
Selbsthilfe Lungenkrebs
Herrn Ernst Bergemann
Geschäftsstelle Charite Universitätsmedizin Berlin,
Campus Virchow-Klinikum, Mittelallee 1
Augustenburger Platz 1
13353 Berlin
Fax: 0 30 / 4 50 57 89 26
Unter www.selbsthilfe-lungenkrebs.net steht die Broschüre auch zum Download zur Verfügung. Die Homepage der Lungenkrebs-Selbsthilfe oder www.lungenkrebs.de bieten darüber hinaus weitere Infomlationen zum Thema Lungenkrebs. (lp)



Informationsbroschüre "Chemotherapie bei gynäkologischen Tumorerkrankungen - Was sie selbst gegen Nebenwirkungen tun können"
Eine neue Informationsbroschüre mit dem Titel "Chemotherapie bei gynäkologischen Tumorerkrankungen - Was sie selbst gegen Nebenwirkungen tun können" richtet sich speziell an krebskranke Frauen mit gynäkologische Tumoren. Die Firma Essex Pharma hat sie in Zusammenarbeit mit dem "Arbeitskreis Supportive Maßnahmen in der Onkologie (ASO)" entwickelt. Die Broschüre gibt spezielle Informationen zur Chemotherapie bei gynäkologischen Tumoren. Sie beinhaltet umfangreiche Tipps zum Thema Nebenwirkungen und beschreibt anschaulich, was diese Patientinnen selbst gegen die Nebenwirkungen tun können. In der 42-seitigen Broschüre werden die einzelnen Symptome (u.a. Blutbildveränderungen, Erschöpfung und Müdigkeit, Übelkeit und Erbrechen) genauso erläutert wie das Nebenwirkungsspektrum verschiedener chemotherapeutischer Wirkstoffe. Im Anhang werden die wichtigsten Fachbegriffe erklärt. Am Ende der Broschüre bietet ein Adressteil mit Internetadressen und Anschriften weitere Informationen. (lp) Die Broschüre kann kostenlos unter folgender Adresse angefordert werden:
Essex Pharma GmbH Dr. Detlef Hecker Thomas-Dehler-Straße 27 81737 München Fax:0 89 / 62 73 12 53 E-Mail:detlef.hecker@essex.de
oder ist im Internet abrufbar unter: http://www.essex.de/content/pdf/chemotherapie.pdf



Patientenbroschüre "Tastsinn"
In Zusammenarbeit zwischen dem Niedersächsischen Gesundheitsministeriums und den Landfrauenverbänden Hannover und Weser-Ems findet eine Initiative zur Brust-Selbstuntersuchung statt. Ziel ist es, die Aufmerksamkeit für das Thema Brustkrebs bei Frauen jeden Alters zu erreichen und Ängste abzubauen, die Frauen häufig daran hindern, eigene Möglichkeiten der Früherkennung wahrzunehmen. In Abendveranstaltungen sollen einerseits Informationen zum Thema Brustkrebs vermittelt werden, andererseits erhalten alle Frauen die Möglichkeit, unter ärztlicher Anleitung die Selbstuntersuchung zu erlernen. Die Landesinitiative geht in vielerlei Hinsicht neue Wege. So werden die Abendveranstaltungen z. B. von einem berufsübergreifendem Tandem aus Ärztin und Psychologin bzw. Sozialpädagogin geleitet. Nachdem die Ärztin in einem Vortrag die theoretischen Grundlagen vermittelt hat, werden die Frauen in einem separaten Raum mit der Technik der Selbstuntersuchung vertraut gemacht. Zur gleichen Zeit findet unter Anleitung der Co-Referentin ein Gesprächskreis zum Thema Brustgesundheit statt. Das Konzept sieht professionell angeleitete Körperwahrnehmungsübungen, einen Informationsblock sowie eine Motivationsphase zur regelmäßigen Brustselbstuntersuchung vor. Mögliche Hindernisse, die Brust selbst zu untersuchen wie die Sorge, es nicht "richtig" zu machen oder die Angst "etwas zu entdecken", sollen erkannt und abgebaut werden. Ein Schwerpunkt des Gesprächskreises sollen z.B. folgende Fragen sein: "Wie ist mein Tag, meine Woche organisiert und wann habe ich Zeit zum Abtasten?" "Was hindert mich an der Selbstuntersuchung?" "Wie kann ich die Hemmnisse beseitigen"? (lp)
Informationen bei: Ursula Jeß, Claudia Hasse Ministerium für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit ursula.jess@ms.niedersachsen.de claudia.hasse@ms.niedersachsen.de